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KUPFER(cyprium), lat.:
cuprum, chem. Zeichen Cu Es zählt als metallisches
Element der ersten Nebengruppe des Periodensystems der chemischen
Elemente PSE, Ordnungszahl 29, mittlere Atommasse 63.546, die Dichte
beträgt 8.96 g/cm³. Der Schmelzpunkt liegt bei 1083,4 °C, der Siedepunkt
bei 2567 °C. Kupfer ist ein weiches und sehr dehnbares Schwermetall
und gilt nach Silber als der beste Strom- und Wärmeleiter. In hoher
Luftfeuchtigkeit bildet Kupfer eine grüne Oberflächenschicht, das
Kupferkarbonat oder die Patina. |
Zwar kommt Kupfer in der
Natur in gediegener Form vor, es überwiegen aber seine mineralischen
Verbindungen mit meist geringem Kupfergehalt, die durch Flotation
angereichert werden. Kupfer wird zum grössten Teil auf pyrometallurgischem
Weg durch Rösten, zusammen mit Eisenmineralien, gewonnen. Anschließend
wird es raffiniert (Oxidation der Fremdbestandteile mit Luft). So
erhält man das Garkupfer. Ein weiteres Verfahren ist die Elektrolyse.
Hierdurch wird das Elektrolyt-Kupfer (E-Cu) mit einer Reinheit von
99,95 % gewonnen. Kupfermineralien sind : Kupferkies, Rotkupfer und
Kupferglanz. Die größten Lagerstätten befinden sich in den USA, der
GUS, in Chile, Simbabwe, Zaire, Sambia und Kanada. Die Hauptanwendungsbereiche
findet man in der Elektrizitäts- und Wärmetechnik. Darüber hinaus
wird es für zahlreiche Legierungen benötigt, so zum Beispiel für Messing,
Bronze und Tombak. |
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